Earth Overshoot Day

#Augenauf #Schöpfungbewahren #Earthovershootday

Einen wichtigen Termin haben dieses Jahr sicherlich viele verpasst. Auch an mir ist er komplett vorbeigegangen. Der 8. August.

Aber zum Feiern ist der eigentlich nicht, denn es war der Welterschöpfungstag. Er bedeutet, dass wir an diesem Tag schon die Ressourcen verbraucht hatten, die in 2016 wieder regeneriert werden können.

Oder anders gesagt: Bis zum Ende des Jahres machen wir die Welt mit jeder Autofahrt, jedem produzierten Stück Plastik, jedem Stück Fleisch, jedem bisschen veratmeter Luft ein kleines bisschen kränker.

Solche Nachrichten sollten uns eigentlich wachrütteln, aber der Trend ist nicht positiv. Als der Earthovershootday, wie er im englischen Original heißt, zum ersten Mal genannt wurde, war es der 15. Dezember. Das war im Jahr 1987. Seitdem rückt das Datum immer weiter Richtung Jahresmitte und irgendwann auch darüber hinaus. Denn auch die letzten Jahre, verheißen nichts Gutes: 2015, war es 13. August, 2014 noch der 19..

Wenn es in dem Tempo weitergeht, dann leben wir schon 2056 auf Kosten von 2 Jahren.

Was soll man selber nun daran ändern? Solche weltweiten Probleme kann ein einzelner doch nicht lösen!

Das stimmt: Ein einzelner kann sie nicht lösen, aber wir können trotzdem etwas ändern: Unser Verhalten und unsere Einstellung gegenüber der Welt und ihren Ressourcen. Denn wenn uns das egal ist, dann brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn unsere Kinder, Enkelkinder eingeschränkten Wasserzugang haben.

Solche Probleme scheinen nicht real zu sein. Gerade, weil man im Alltag kaum etwas davon mitbekommt. Aber sie sind real und weggucken heißt nicht, dass sich nichts verändert. Dadurch wird es nur schlimmer.

Also lasst uns nicht weggucken.

Anregungen, was man machen kann, sowie weitere Informationen gibt es auf der englischen Homepage: www.overshootday.org

Philip