„Eines Tages Baby werden wir alt sein“

Hey Leute,

erinnert ihr euch noch an unseren Artikel zur Nächstenliebe? Da ging es darum, dass  wir unsere Nächsten wieder mehr in den Blick nehmen sollten, weil dies in unserem Alltag sonst untergeht.

Aber damit wir für andere da sein können, sollten wir vielleicht zuerst in unserem Alltag auch mal innehalten, um den Blick wieder auf uns selbst richten, damit wir uns selbst nicht vergessen und auch zufrieden mit uns sind. Denn wie sollen wir an andere etwas Positives weitergeben können, wenn wir selbst nicht daran glauben?

Kennt ihr die Poetry Slammerin Julia Engelmann? Sie hat einen ziemlich bekannten Text verfasst, der mir einfiel, als ich mir diese Gedanken gemacht habe. Ihr Text heißt: „Eines Tages Baby werden wir alt sein“.

In ihrem Text geht es genau darum, dass man mal auf sich selbst achten und auf sein Leben schauen sollte. Rechtzeitig. Sie zählt viele verschiedene kleine und große Dinge auf, die einem alle eigentlich mal wichtig waren und die man alle mal erreichen wollte. Dinge, von denen man im Endeffekt aber doch nie etwas umsetzt. Trotzdem sagt sie, nimmt man sich immer wieder neue Dinge vor, die man dieses Mal wirklich mal umsetzen will, aber es dann doch wieder nie tut.

All die Dinge, die sie aufzählt werden aufgeschoben auf später und gehen dann im Alltag unter. Julia Engelmanns Message ist, dass man sich schon jetzt die Zeit nehmen soll mehr auf seine eigenen Wünsche zu hören und schon jetzt die eigenen Ziele zu verwirklichen.

Deshalb schreibt sie am Ende: „Also, los! Schreiben wir Geschichten, die wir später gern‘ erzählen. Und eines Tages Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind“.

Also los! JETZT ist unsere Zeit zum Geschichte schreiben!

Lara

P.S.: Hier der Poetry Slam: www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8