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Freiwilliges Soziales Jahr

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Angebot an junge Frauen und Männer außerhalb von Schule und Beruf, für ein Jahr in einem sozialen Arbeitsbereich tätig zu werden und sich an der begleitenden Seminararbeit zu beteiligen. Es ist eine Möglichkeit zum sozialen Engagement, zur Persönlichkeitsbildung, zur Berufsfindung sowie zur sozialen und politischen Bildung.

Das FSJ richtet sich an alle Jugendliche, unabhängig von Herkunft und Religionszugehörigkeit.

Im Erzbistum Paderborn ist IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e. V. Träger des FSJ.

Aufgabenbeschreibung:

  • die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von Kursangeboten (z.B. Orientierungstage oder Klassentage) für Schulklassen Orientierungstagen für Schulklassen verschiedener Altersstufen und Schultypen,
  • die eigenständige Durchführung kreativer und medienpädagogischer Einheiten im Rahmen der Kursangebote für Schulklassen,
  • die Mitgestaltung meditativer Einheiten zum Tagesein- und Tageausstieg während der Orientierungstage,
  • die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Mehrgenerationenangebote Atempause und Pfingsttreffen,
  • die verantwortliche Übernahme administrativer Aufgaben,
  • die Hilfe im hauswirtschaftlichen Bereich

Infos und Beratung:
Holger Busch (Leitung der Jugendbildungsstätte)
Tel.: (05231) 6120
E-Mail: mail(at)jubi-kupferberg.de

Meine Motivation

Abitur – und jetzt? Direkt in die Uni? Aber was soll ich studieren? Lieber doch eine Ausbildung? Ich weiß nicht weiter…
Wieso nicht erstmal noch ein Jahr Zeit nehmen, um mich zu orientieren und mich selbst besser kennen zu lernen. Ein FSJ eignet sich doch super dazu, sich auszuprobieren und neue Wege kennen zu lernen. Also, ab an die Bewerbung bei In VIA. Jetzt fehlt nur noch eine Einsatzstelle… Schon wieder eine Entscheidung treffen…

Es hilft nichts, diese Entscheidung werde ich treffen müssen. Also, Ordner mit Einsatzstellen durchsehen… Stop! Jubi Kupferberg: Arbeit mit Jugendlichen, das hört sich doch interessant an. Ich könnte mich im Arbeitsfeld mit Jugendlichen umsehen und mich mit dem Studiengang Soziale Arbeit auseinandersetzen. Also nächster Schritt, die Bewerbung bei der Jubi. Ob ich dort trotz bunter Haare angenommen werde?

Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Man, langsam werde ich nervös. Die Arbeit in der Jubi wäre super, um mich mit verschiedensten Themen und vor allem mit mir selbst auseinander zu setzen und ich hätte Zeit, um mir über meine Berufswünsche klar zu werden, aber fünf Tage die Woche so weit weg von Zuhause verbringen? Ob das etwas für mich ist?
Das Vorstellungsgespräch. Ich sitze gegenüber vom ganzen Team und die entscheiden jetzt, ob ich hier arbeiten darf. Aber meine Nervosität war unbegründet, sie sind alle sehr freundlich und laden mich zu einem Tag Probearbeiten ein. Also, einen weiteren Tag in der Jubi verbringen und ich habe die Zusage.

Mein nächstes Jahr werde ich in der Jubi Kupferberg verbringen und ich bin froh. Der Druck, sofort entscheiden zu müssen, was ich mein Leben lang machen möchte, ist weg. Ich verbringe ein Jahr damit, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu arbeiten, mich mit den verschiedensten Situationen auseinander zu setzen und über die verschiedensten Dinge nachzudenken. Ich habe genug Zeit, um mir über meine Berufswünsche klar zu werden und lerne nebenbei durch ein paar kleinere Aufgaben noch andere Arbeiten kennen, wie die Öffentlichkeitsarbeit über Instagram und Facebook und das Schreiben von interessanten Artikeln. Mein FSJ gibt mir mehr, als ich geahnt hatte.

Hier wird jeder so akzeptiert, wie er ist, mit all seinen Stärken und Schwächen, weshalb die Jubi der perfekte Ort für ein FSJ für jeden darstellt, der an der Arbeit hier interessiert ist.

(Janine Bexte: FSJlerin 2018-2019)

Meine Motivation

Ich habe mein FSJ in der Jubi begonnen um mich beruflich zu orientieren und ein Jahr mal nicht in der Schule zu sitzen. Nachdem ich die Q1 auf dem Gymnasium beendet habe, wusste ich absolut gar nicht was ich machen sollte. Zuerst stand für mich eine Ausbildung als Arzthelferin auf der Liste. Doch leider war ich relativ spät mit den Bewerbungen und wurde deshalb überall abgelehnt.

Ein Freund von mir riet mir, dann doch ein FSJ zu machen. Keine späteren Verpflichtungen, kein Muss, sondern alles auf freiwilliger Basis und wertvolle Erfahrungen noch dazu. Also bewarb ich mich in der Jubi. Durch meine eigene Teilnahme an Orientierungstagen kannte ich das Haus schon etwas länger und fühlte mich direkt willkommen.

Mich interessiert die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr. Hier lerne ich viele neue Methoden und jede Woche neue und unterschiedliche Menschen kennen, was meinen Erfahrungstand stetig wachsen lässt. Außerdem werde ich täglich sicherer in der Entscheidung, dass ich nach meinem FSJ und dem Fachabitur Soziale Arbeit studieren möchte.

(Pia Budde: FSJlerin 2018-2019)

Meine Motivation

Nachdem Abitur habe ich mich für ein Jahrespraktikum als Erzieherin beworben. Leider erfolglos. Deshalb habe ich mich schnell beim IN VIA Verband beworben. Nach dem Vorstellungsgespräch konnte ich zwischen dem Klinikum Arnsberg oder der JuBi auswählen. Ich habe mich für die JuBi entschieden, da ich das Klinikum mit seinen Aufgaben schon kenne.

Diese Entscheidung war richtig, denn dadurch konnte ich viele Erfahrungen für mich sammeln und mich weiterentwickeln. Zudem wurde mir hier super geholfen, dass ich mich schnell ins pädagogische Team und in die Abläufe einfinde. Ich würde diese Entscheidung immer wieder so treffen.

(Jana Funke: FSJlerin 2017-2018)