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Praktikum

Bei uns findet man ein Arbeits- und Einübungsfeld für ein Schulpraktikum, Studienprojekt, Kirchenpraktikum oder ein anderes Praktikum. Wir unterstützen junge Menschen in ihrer beruflichen oder studentischen Ausbildung, Vorbereitung auf den beruflichen Einstieg sowie in der Gestaltung des Übergangs von Schule zu Beruf.

Aufgabenbeschreibung:
Mitarbeit im pädagogischen Team der Jugendbildungsstätte.

Infos und Beratung:
Christa Branse (Praxisanleiterin)
Tel.: (05231) 6120
E-Mail: branse(at)jubi-kupferberg.de

Meine Motivation

Hey,  ich bin die Lara und die erste Jahrespraktikantin auf dem Kupferberg. Back in the days war ich hier in der Jugendbildungsstätte das erste Mal 2014 zu Orientierungstagen. Ab dann zog es mich als Teilnehmerin von verschiedenen Ferienangeboten immer wieder hier her. Im März 2014 habe ich die Chance bekommen hier ein zweiwöchiges Schülerpraktikum zu machen. Nach dem Praktikum war ich von dem sozialen Berufszweig total begeistert und genau darauf wollte ich auch meinen Berufsweg auslegen. Nachdem ich nach meinem Realschulabschluss ein Jahr als Austauschschülerin in den USA war, war für mich klar, dass ich Sozialpädagogik studieren möchte. Da ich aber durch mein Auslandsjahr schon ein Jahr zurück lag und ich durch den Wechsel von der Realschule auf das Gymnasium noch ein weiteres Jahr zurück gelegen hätte, habe ich mich dazu entschieden ein Fachabitur zu machen. So ganze zwei weitere Jahre in der Schule hörte sich jedoch alles andere als attraktiv für mich an. Ich wollte praktische Erfahrungen sammeln und auch mal wissen, was es überhaupt heißt zu arbeiten. Das Konzept der Fachoberschule (FOS) klang also wie für mich gemacht. Von Amerika aus habe ich mich also bei einem Berufskolleg in Paderborn und gleichzeitig auch hier beworben. Alles lief „wie geschmiert“ und ich war überglücklich! Ich bin immer abwechselnd zwei und dann wieder einen Tag pro Woche in der Schule. Die restlichen Tage bin ich hier in der Jugendbildungsstätte und beteilige mich aktiv bei der Mitarbeit in Orientierungstagen, Ferienkursen,  Teamtrainings und Fortbildungen. Die Schule nebenbei macht mir tatsächlich unheimlich Spaß. Ich habe schon wahnsinnig viele Lernerfahrungen während dieser Zeit machen können. Unter anderem aber auch die, dass der Beruf der Sozialpädagogin doch nicht das 100%ige für mich ist. Das ist aber auch völlig okay. Ich bin hier um Erfahrungen zu machen und um mich auszutesten und eben auch um Entschlüsse für meine Zukunft zu ziehen. Ich bin wirklich heilfroh, dass ich mich für das Jahrespraktikum in der FOS entschieden habe. Ohne das hätte ich wahrscheinlich nicht mehr die Möglichkeit vorab bekommen diesen Beruf persönlich besser kennenzulernen und eben zu entscheiden, dass es wohl voraussichtlich „nur“ ein Hobby bleiben wird, mich sozial zu engagieren.

 

(Lara Simon: Jahrespraktikantin 2017-2018)