„Mit allen Wassern gewaschen“?

So hieß unser Motto für den alljährigen Pfingstkurs in der Jugendbildungsstätte Kupferberg. Aber was ist damit gemeint? Etwa ein Kurs um endlich zu lernen wie der Rotweinfleck aus der Lieblingsbluse zu waschen ist? Für solche Tipps wäre man am Kupferberg  an diesem Wochenende aber sicherlich an der falschen Adresse gewesen! In unserem diesjährigen Pfingstkurs ging es um die Taufe, unsere ganz persönliche Beziehung zu Gott und was unser Name überhaupt damit zu tun hat. In insgesamt sechs Altersgruppen wurde über diese Gedankenanstöße geredet und diskutiert. 

Schon beim Kennenlernen stand der Name im Vordergrund. „Warum wurde ich so benannt?“, „Was bedeutet mein Name?“, „Woher kommt mein Name“, „Gibt es eine/einen Heilige/Heiligen mit meinem Namen und für was ist sie/er überhaupt bekannt?“, „Wie möchte ich mein Kind nennen?“. Mit spätestens diesen und weiter Fragen sind alle Teilnehmer zum ersten Mal in’s Gespräch gekommen – und noch viele weitere folgten.

Für viele Familien ist es Tradition über das Pfingstwochenende zum Kupferberg zu reisen. Manche führte es dieses Jahr das erste Mal zu uns. Von Generation zu Generation lockt es die Menschen zu dieser ganz besonderen Zeit auf den Kupferberg. 

Die TeilnehmerInnen haben sich damit vertraut gemacht, dass das Sakrament der Taufe ein Zeichen der Liebe und Nähe Gottes in unserem Leben ist. Denn mit der Taufe ist jeder Mensch von Gott ganz persönlich beim Namen gerufen - um mit seiner Einzigartigkeit und seinen Charismen in der Welt zu wirken und so seiner persönlichen Berufung nachzugehen.

Neben den Themeneinheiten gab es aber ebenfalls auch wieder Workshopangebote wie z.B. Namens-Kerzen gestalten, eine nachhaltige Lampe selbst bauen, Knetseife herstellen, Tanzen und viel aufregendes mehr! Außerdem gab es auf der einen Seite in verschiedenen Gebets- und Redeangeboten die Möglichkeit Ruhe zu finde und auf der anderen Seite während des bunten Abends die Möglichkeit ausgelassen zu lachen und zu feiern.